Teichbewohner

Fische

Bitterlinge

 

 

 

Bitterlinge (Rhodeus sericeus amarus)

Einer der Fische, die in keinem Biotop fehlen sollten, ist der Bitterling. Wenn man sich entschliesst, diesen nur 5 - 8 cm grossen Karpfenfisch im Teich anzusiedeln, muss man auch Teichmuscheln einsetzen, die der Bitterling zur Brutpflege braucht. In den Muscheln werden Eier abgelegt, die dann in ihrem Schutz zu Jungfischen heranwachsen. Bitterlinge sind relativ anspruchslos. Sie reagieren kaum auf unterschiedliche Wassertemperaturen und auch für ihre Ernährung finden sie genügend Pflanzenteile und Algen im Becken. Als Schwarmfische leben sie in der Gesellschaft ihrer Artgenossen.

Moderlischen

 

 

 

Moderlieschen (Leucaspius delineatus)

Moderlieschen, ca. 5 - 9 cm lang, leben gesellig als Schwarmfische. Diese anspruchslosen Fische eignen sich auch für kleinere Gewässer. Moderlieschen schillern goldblausilbern. Sie betrieben eine Art Brutpflege. Die Eier werden an Wasserpflanzen abgelaicht und bis zum Schlüpfen der Jungen vom Männchen bewacht. Diese Weissfischart lässt die Unterwasserpflanzen in Ruhe und schadet so dem Bewuchs des Teiches nicht. Allerdings fressen sie den Laich von Fröschen. Sie sind zwar nicht immer leicht zu beobachten, aber um nach Futter zu schnappen, kommen sie doch dann und wann an die Oberfläche.

Elritze  

Elritze (Phoxinus phoxinus)

Diese Fische werden nur 6 - 12 cm gross und brauchen als Schwarmfische die Gesellschaft ihrer Artgenossen. Allerdings sollte man Elritzen nur in einem schattigem oder ausreichend grossen und tiefen Teich halten, da sie warmes Wasser und das damit verbundene geringe Sauerstoffangebot schlecht vertragen. Elritzen ernähren sich von Insekten. Larven und Kaulquappen. Sie sind sehr schnell und wendig und kommen oft an die Oberfläche, so dass man sie gut beobachten kann.

Schleierschwanzgoldfisch

Diese Zuchtform des Goldfisches wird bis ca. 15 cm gross. Die Wassertemperatur sollte zwischen 15 und 25 Grad liegen. Dadurch können diese Fische  nicht im Teich überwintern.

Sarassa - Goldfisch

Zuchtform des normalen Goldfisches.

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Koi - Karpfen

Koi sind die kostbarsten aller Zierfische. Da sie bis 80cm gross werden, brauchen die Koi einen grossen Teich. Die tiefsten Ort sollte der Teich mind. 120cm erreichen, damit man die Fische im Teich überwintern kann.

Die Vielfalt der Farben und Zeichnungen ist unübertroffen. In Japan werden die einzelnen Koiformen in 13 Zuchtgruppen eingeteilt, in denen die erwünschten Erscheinungsmerkmale genau festgelegt sind.


andere Teichbewohner

Teichmuschel

 

 

 

Teichmuschel (Anodonata cygnea)

Die Teichmuschel lebt in stehenden oder langsam fliessenden Gewässern und liebt ein Sandbeet. Sie wird recht gross, man hat schon Schalen bis zu 20 cm Länge gefunden. Zu ihrer Vermehrung benötigt die Teichmuschel Fische, denn ihre Larven leben entweder an den Kiemen oder der Haut der Wirtsfische, ohne diese aber ernsthaft zu schädigen. Umgekehrt benötigen ja auch einige Fische, wie oben erwähnt der Bitterling, ihre schützende Schale zur Brutpflege.

Eine gute Wasserqualität erreicht man auch, indem man Teichmuscheln in den Teich einsetzt. Die Teichmuschel kann aber nicht einfach in den Teich hineingelegt werden, sondern sie beansprucht einen Raum für sich. Hierzu sollte man eine Schale mit Sand befüllen und diese (je nach Größe der Schale) mit bis zu fünf Muscheln besetzen. Anschließend die Schale an der tiefsten Stelle des Teiches absetzen. Teichmuscheln filtern durch ihre Nahrungsaufnahme Algen aus dem Wasser. So bleibt es klarer und es besteht nicht die Gefahr einer Veralgung, Verschlammung oder gar des Umkippens des Teichs.

Posthornschnecke

 

Posthornschnecke (Planorbarius corneus)

Posthornschnecken überleben einen strengen Winter im Teich oft nicht. Leider sieht man sie sehr selten, weil sie den Teichgrund als Lebensraum bevorzugen. Nur zur Eiablage und zum Atmen kommen sie an die Wasseroberfläche.

Sumpfdeckelschnecke

 

Spitzschlammschnecke (Limnaea stagnalis)

Spitzschlammschnecken bewegen sich gerne an der Wasseroberfläche, weil sie den Sauerstoff aus der Luft beziehen müssen. Lästige Algen vertilgen sie mit Begeisterung, aber es kann auch schon mal zu Schneckenfrass an frischen Pflanzen kommen. Viele Fische fressen zuerst die Eier und dann die jungen Schnecken, so dass es zu keiner wilden Vermehrung kommen kann.


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