| Steckbrief |
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Familie: |
Karpfenähnliche Fische |
| Heimat: |
Östliches
Vorderindien, von Kalkutta bis Masulipatam |
| Synonyme: |
Cyprinus rerio, Perilampus
striatus, Danio rerio |
| Grösse: |
4.5cm |
| Geschlechtsunterschiede: |
Laichreife
Weibchen sind wesentlich dicker |
| Ernährung: |
Allesfresser, Lebendfutter aller Art, Flockenfutter,
tiefgefrorenes Futter, ab und zu auch pflanzliche Nahrung bieten |
| Temperatur: |
24-28C |
| Beckengrösse: |
ab 60cm |
| Wasserwerte: |
PH: 6.5-7.5
GH: 5-12 |
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Atlas1 / Seite 408 |
Herkunftsgebiet:
Östliches Vorderindien, von Kalkutta bis Masulipatam
Soziales Verhalten:
Temperamentvoller,
lebhafter und schwimmfreudiger Schwarmfisch. Bemerkenswert ist die
Gattentreue der Tiere. Sie laichen meist mit einem bestimmten
Partner ab und sind mit anderen Partnern kaum zur Fortpflanzung zu
bringen.

Hälterungsbedingungen:
Langgestreckte
Aquarien: die Becken brauchen nicht sehr breit und hoch zu sein.
Bodengrund aus grobem Kies und Steingeröll. Mässige Bepflanzung
der Ränder und des Hintergrundes. Viel freier Schwimmraum.
Geschlechtsunterschied:
Laichreife
Weibchen sind wesentlich dicker und grösser als die Männchen,
Farben des Weibchen meist etwas blasser. Beim Männchen ist der
Untergrund zwischen den blauen Längsstreifen goldgelb mit feinen
rötlichen Linien, beim Weibchen dagegen silberweiss.

Zucht:
24
- 25 Grad C; höhere Temperaturen lassen das Männchen zu schnell
ermatten. Die besten Zuchterfolge erzielt man in Fischwasser mit
einem Wasserstand von 12 - 15 cm; das Becken sollte sonnig stehen.
Dickichte aus feinblättrigen Pflanzen. Weibchen einen Tag vor dem
geplanten Ablaichen ins Zuchtbecken setzen, das Männchen erst am
Abend davor. Es wird meist in den Frühen Morgenstunden
abgelaicht. Die Eier werden in den Pflanzendickichten abgegeben.
Die Gesamteizahl beträgt 400 - 500 Stück. Zuchttiere während
des Ablaichens gut mit Enchyträen füttern. Anschliessend aus dem
Zuchtbecken entfernen. Die Jungfische schlüpfen meist nach zwei
Tagen. Fütterung mit MikroMin, Protogen-Granulat, geriebenen
Enchyträen und/Oder Eipulver. Die Jungfische sind schnellwüchsig.
Besonderheiten:
1963
wurde Braydanio frankei von MEINKEN beschrieben. Dieser Fisch lässt
sich fruchtbar mit B. rerio kreuzen. Aus diesem Grund wird die
Eigenständigkeit von B. frankei in Frage gestellt. B. "frankei"
sollte bis zur endgültigen Klärung dieser Frage als Morphe von
B. rerio angesehen werden.
Quellennachweis: Mergus
Atlas Band 1
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