| Steckbrief |
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Weibchen

Roter Schwertträger

Marygold-Schwertträger

Grüner Schwertträger
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Familie: |
Lebengebährende
Zahnkarpfen |
| Heimat: |
Zentralamerika
zwischen dem 12. und 26. Grad nördlicher Breite. |
| Synonyme: |
Moiiienisia hei/erl,
Xiphophorus jalapae> X. rachovil, X. strigatus> X. bre-vis,
X. h. hei/erl, X. h. brevis, X. h. striga-tus. |
| Ersteinführung: |
1909 durch SCHROOI. |
| Grösse: |
12cm |
| Geschlechtsunterschiede: |
Männchen - 10 cm, Weibchen - 12 cm.
Männchen trägt am unteren Teil der Schwanzflosse ein ,,Schwert" von
einem Drittel bis einem Viertel der Körperlänge; Gonopodium. Weibchen stärker,
runder; Laichfleck. |
| Ernährung: |
Flockenfutter mit
hohem Anteil an tierischer Nahrung (gefriergetrocknet), Artemia,
Algen. |
| Temperatur: |
18-28C |
| Beckengrösse: |
mind. 60cm |
| Wasserwerte: |
PH: 7-8.3
GH: 12-30 |
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Atlas 1
/ Seite 606 |
Herkunftsgebiet:
Südostasien: Thailand, Westmalaysia,
Singapur, Sumatra, Java, Borneo.

Soziales Verhalten:
Friedlich, gegenüber kleinsten (auch eigenen )
Jungfischen gelegentlich kannibalisch. Für Gesellschaftsbecken gut
geeignet. Männchen sind untereinander oft sehr zänkisch; nur ein Männchen
behauptet sich.

Hälterungsbedingungen:
Der Schwerträger ist ein recht einfach zu haltender Fisch und gut
für das Gesellschaftsaquarium geeignet. Er ist aber nicht ganz so einfach
zu halten wie die Verwandten Guppy oder Platy. Vor allem sollte die
Karbonathärte des Wassers nicht zu niedrig sein (ab 10KH).
Im Becken sollte etwas Strömung vorhanden sein, da Schwertträger hauptsächlich
aus schnellerfliessenden Flüssen oder Bächen stammen. Man kann den
Schwertträger paarweise aber auch zu mehreren halten, die Männchen bekämpfen
sich allerdings manchmal. In diesem Fall sollte man genügend Versteckplätze
anbieten. Niemals 2 Männchen kaufen. Entweder 1 oder gleich mehrere. Bei
nur zwei Männchen wird eines meist vom anderen unterdrückt. Bei mehreren
verteilen sich die Aggressionen auf alle.
Die Temperatur sollte bei 25° liegen. Wildformen (grüner Schwertträger)
können im Sommer auch im Gartenteich bei 18° gehalten werden.
An das Futter stellen die Fische keine Ansprüche. Flockenfutter wird gut
angenommen. Allerdings sollten Schwertträger zwischenzeitlich auch mal
mit gefrorenen Mückenlarven gefüttert werden.

Zucht:
Lebendgebärend. Große
Weibchen werfen bis zu 80 Junge. Ablaichkasten oder dichte
Schwimmpflanzendecke zum Schutz der Jungfische erforderlich. Zuchtformen in
vielen Farben sind erhältlich: Roter, Grüner, Berliner (blau-schwarz),
Wagtail (schwarze Schwanzflosse), Simpson (bes. große Rückenflosse),
Tuxedo (schwarzrot oder schwarzgelb gefleckt), Leierschwanz-Schwertträger.
Besonderheiten:
Es ist bei Xiphophorus keine
echte Geschlechtsumwandlung nachweisbar (funktionelle Weibchen in
funktionelle Männchen ). In den meisten Fällen handelt es sich entweder um
Spätmännchen oder um arrhenoide Weibchen ; arrhenoid = männliche Merkmale
aufweisend.
Quellennachweis: Mergus
Atlas Band 1
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