| Steckbrief |
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Familie: |
Echte Amerikanische
Salmler |
| Heimat: |
Mittelamerika bis
Brasilien |
| Synonyme: |
Cheirodon axelrodi,
Hyphessobrycon cardinalis |
| Ersteinführung: |
1956 |
| Grösse: |
5cm |
| Geschlechtsunterschiede: |
Weibchen etwas kräftiger |
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Ernährung: |
Flockenfutter,
Artemia, FD-Nahrung, feines Lebendfutter |
| Temperatur: |
23-27C |
| Beckengrösse: |
mind. 60cm |
| Wasserwerte: |
PH: 4.6-6.2
GH: 2-7 |
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Atlas 1
/ Seite 260 |
Herkunftsgebiet:
Sehr weites Verbreitungsgebiet von Venezuela (Orinoco)
über Brasilien (Rio Vaupes, Rio Negro-Zuflüsse von Norden und Osten) bis
Westkolumbien im Schwarzwasser.

Soziales Verhalten:
Ein sehr friedlicher , munterer Schwarmfisch für
jedes gut gepflegte Gesellschaftsbecken

Hälterungsbedingungen:
Paracheirodon axelrodi wurde bisher immer als
Schwarzwasserfisch angesehen. Dies ist aber nicht zutreffend wie eine
Untersuchung von GEISLER & ANNIBAL (1984); Amazonia 9, 53 - 86 gezeigt
hat. Der Fisch bevorzugt im Freiland Biotope im Klarwasser und hält sich
dort in gut beschatteten Arealen auf. Es besteht eine Licht-Phobie,
insbesondere bei Jungfischen. Der optimale pH-Wert liegt bei 5,8, kann
aber zwischen 4,6 - 6,2 schwanken. Das Wasser soll sehr weich sein (um 4
Grad dGH) und kaum Calcium- und Magnesium-Ionen enthalten. Zu hartes
mineralreiches Wasser kann leicht zu Schäden führen, wie beispielsweise
Calconephrose (= Blockierung der Nierentubuli durch Calciumsalze). Becken
nicht zu stark beleuchten oder Dämpfung des Lichtes durch
Schwimmpflanzen.

Zucht:
Nur in sehr weichem Wasser von 1 - 2 Grad dGH, bei pH 5,0 - 6,0 in abgedunkelten Becken möglich. Temperatur 24 Grad C. Gute Zuchtweibchen legen bis 130 Eier zwischen feinfiedrigen Pflanzen oder grüner Perlonfaser ab. Beim Laichakt umschlingt das Männchen das Weibchen fast vollständig, wobei das Weibchen nahezu senkrecht steht. Nach dem Laichen entfernt man das Zuchtpaar; die Eier müssen abgedunkelt bleiben, sonst verpilzen sie. Nach ca. 24 Std. schlüpfen die Jungen und sind fünf Tage danach freischwimmend. Gefüttert wird mit feinstem Tümpelstaubfutter.
Zuchtbecken von ca. 60 cm Länge verwenden. Laicht abends bei Lampenlicht.
Besonderheiten:
Eier der schönsten
Aquarienfische. Fast alle Tiere im Handel sind Wildimporte
Quellennachweis: Mergus
Atlas Band 1
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