Koi - Farbvarianten

1. Kohaku

Ein weissergrundiger Koi mit roter Zeichnung. Ideal ist, wenn die Zeichnung stark abgegrenzt ist. Das weiss sollte rein sein - ohne gelbstich.

Die Flecken sollten gleichmässig verteilt sein und auf dem Kopf muss immer eine rote Zeichnung sein.
Dies ist der beliebteste Koi in Japan.

2. Taisho Sanke

Ein weissgrundiger Koi, mit rotem und schwarzem Muster

Wie beim Kohaku sollte die Zeichung klar abgegrenzt und die Färbung über den ganzen Körper verteilt sein.

3. Showa Sanshoku

Wie der Sanke ein dreifarbiger Koi, jedoch mit schwarzer Grundfarbe und rot-weisser Zeichnung. Die Kopfzeichnung sollte alle drei Farben vereinigen, wobei das Schwarz ein Muss ist. Runde, schwarze 'Abzeichen' im Ansatz der Brustflossen (Motuguru) gehören zum harmonischen Gesamteindruck.

4. Bekko

Ein weisser (shiro), roter (aka) oder gelber (ki) Koi mit schwarzer Zeichnung, jedoch nur oberhalb der Seitenlinie. Der Kopf darf keine schwarze Färbung haben.

5. Utsuri

Utsuri sind zweifarbige Koi mit schwarzer Grundfarbe.

Je nach ergänzender Farbe ergeben sich ander Farbvarianten:
Schwarz-Weiss: Shiro-Utsuri
Schwarz-Gelb: Ki-Utsuri
Schwerz-Orange / metallisch glänzend Kin-Ki-Utsuri
Schwarz-Rot Hi-Utsuri

Das Scharz sollt stark abgetrennt sein und ungefähr 40% Anteil haben.


6. Asagi / Shusui

Asagi sind graublaue Koi mit Rotfärbung am Bauch bis hoch zur Seitenlinie, ebenso sollen alle Flossenansätze und die Wangenregion bis Augenhöhe rot gefärbt sein. Die blaue Beschuppung auf dem Rücken soll wie ein Netzmuster aussehen. Die Kopfplatte muss hell ohne Sprenkelung sein. Der Shusui ist ein Doitsu Asagi, d.h. er ist beschuppt wie ein deutscher Spiegelkarpfen, mit grossen Schuppen über der Rückenlinie und eventuell entlang der Seitenlinien; ansonsten ohne Schuppen (Lederkarpfen). Die Färbung wie Asagi.

7. Koromo

Der Koromo hat ein rot-weisses Grundmuster wie ein Kohaku. In der roten Zeichnung jedoch hat der Koromo entweder blau abgesetzte Schuppen (Aigoromo) oder schwarze Schuppenränder (Sumigoromo). Es gibt auch Sanke und Showa mit Koromozeichnung im Rot.

8. Kawarimono

Kawarimono werden alle nicht-metallic Koi genannt, die nicht in die bisher beschriebenen Varietäten gehören. Es sind Kreuzungen aus verschiedenen Zuchtfomen, deren Abstammung erkennbar ist. Zu den bekanntesten gehören: Chagoi (braun), Kigoi (gelb), Midorigoi (grün) und Goshiki (fünffarbig).

9. Ogon (Hikarimujimono)

Ogon sind metallisch glänzende, einfarbige Koi. Die bekanntesten Vertreter sind goldgelb (Yamabuki-Ogon) oder weiss (Platinum). Hier ist die gleichmässige Beschuppung und die intensive Färbung bis in die Flossenspitzen sehr wichtig. Beim Matsuba-Ogon sind die Schuppen im Zentrum schwarz (Pinienzapfenmuster).

10. Hikarimoyomono

Die anderen Metallic-Koi, die nicht von Utsuri/Showa abstammen und mehrfarbig sind. Die bekanntesten Vertreter sind: Hariwake, ein glänzend weisser Koi mit gelboranger Zeichnung, Kikusui, mit Spiegelschuppen (doitsu), platinweisser Grundfärbung und rot-oranger wellenförmiger Musterung. Kujaku, gezeichnet wie ein Goshiki, jedoch mit dem metallischen Glanz des Ogon. Yamatonishiki, wie ein Sanke, jedoch mit Metallicglanz.

11. Hikari-Utsurimono

Hier handelt es sich um Kreuzungen aus Ogon und Utsuri oder Showa (Foto). Der bekannteste Vertreter dieser Varietät ist der Kin-Ki-Utsuri, ein metallisch glänzender schwarzer Koi mit goldgelber und weisser Zeichnung.

12. Kinginrin

Hierzu gehören alle Koi mit Glitzerschuppen. Diese schimmern im Sonnenlicht wie Perlmutt. Diese Gruppe ist geteilt in

a) Ginrin Gosanke (Kohaku, Sanke und Showa)
b) alle übrigen.

13. Tancho

Ein Koi aus den Rassen Kohaku, Sanke und Showa mit einem einzigen roten Punkt auf dem Kopf. Ein wesentliches Kriterium ist hier die möglichst runde Form der Zeichnung sowie dessen Proportion im Verhältnis zum Gesamtkörper

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