| Steckbrief |
|
|
|

|
Familie: |
Verschiedene echte Knochenfische |
| Heimat: |
Neuguinea |
| Synonyme: |
Popondetta furcata,
Popondichthys furcatus. |
| Grösse: |
5.5cm |
| Geschlechtsunterschiede: |
Die Männchen haben eine ausgezogene, erste Rückenflosse,
sie sind ausserdem etwas grösser und intensiver gefärbt. |
| Ernährung: |
überwiegend kleines
Lebendfutter, gefriergetrocknetes Futter und auch Flockenfutter |
| Temperatur: |
24-26C |
| Beckengrösse: |
ab 60cm |
| Wasserwerte: |
|
| |
Atlas 2 / Seite 1134 |
Herkunftsgebiet:
Neuguinea: Küstenebene
und anschliessendes inneres Tiefland zwischen Dyke Ackland Bay und
Collingwood Bay an dem östlichen Ende von Neuguinea.

Soziales Verhalten:
Munterer, friedlicher Schwarmfisch

Hälterungsbedingungen:
Wie bei P. connieae angegeben. P. furcatus liebt
dichte Bepflanzung der Becken.

Zucht:
Ähnelt stark der von P. connieae.
Einzelheiten:
ALLEN & CROSS (1982): Rainbowfishes of
Australia and Papua New Guinea, T.F.H.-Verlag, beschreiben ein Zuchtbecken für
die Pseudomugil-Arten folgendermassen: Ein Becken mit den Massen 40 x 25 x
25 cm reicht aus. Der Boden sollte mit einer dünnen Sandschicht bedeckt
sein, einen Klumpen Javamoos und 2 oder 3 schwimmende Riccia-Polster sowie
einen schwach arbeitenden Ausströmerstein enthalten. Man kann die Tiere
sowohl paarweise als auch in Gruppen zur Zucht ansetzen. Ist das Männchen
zu aggressiv, so gibt man 1 - 2 weitere Weibchen hinzu. Ein Ansatz im
Schwarm bringt erheblich bessere Ergebnisse als paarweise Zucht. Die Tiere
laichen gewöhnlich am Morgen ab. Die Eier haben Haftfäden und kleben an
den Wasserpflanzen. Die Entwicklungszeit beträgt bei 25° C 15 - 20 Tage.
Die Elterntiere werden herausgefangen (Laichräuber). Fütterung der Jungen
mit Infusorien und Staubfutter.
Besonderheiten:
P. furcatus unterscheidet sich von P. connieae durch
das Vorhandensein von gewöhnlich 8 - 9 (selten 7) segmentierten Strahlen in
der zweiten Rücken-
flosse (10 - 11, gelegentlich 9, selten 12 bei P. connieae) und durch je
einen dorsalen und ventralen Rand in der Schwanzflosse. d von P. furcatus
haben eine kräftig orangefarbene Brust, während sie bei P. connieae gelb
ist.
Quellennachweis: Mergus
Atlas Band 2
Für Fragen und Probleme steht Ihnen unser ausgebildetes
Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann
Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
Copyright © 2002 by Zoo Roco. Alle Rechte
vorbehalten.
|