Elritze / Phoxinus phoxinus
Steckbrief    

Bitterling


Heimat: Europa und Asien
Synonyme: Cyprinus phoxinus, Leuciscus phoxinus, Phoxinus aphya, P. Iaevis.
Grösse: Männchen 7-10 cm, Weibchen 7-14 cm
Geschlechtsunterschiede: Außerhalb der Laichzeit schwer feststellbar; die Männchen sind in der Laichzeit intensiver gefärbt, die Weibchen sind dicker.
Ernährung: Lebendfutter, Insektenlarven, Kleinkrebse, Tubifex, Enchyträen; Flockkenfutte
Temperatur: 12-20C
  Atlas 1/430

 

Lebensräume: 

Europa und Asien. Die Art kommt von Nordspanien und Norditalien bis zum Amur vor. Sie fehlt im übrigen Spanien und Portugal, in Schottland, Mittel- und Süditalien und auf dem Peloponnes. Die Fische bewohnen klare, sauerstoffreiche und schnellfließende Gewässer. Sie gehen bis in 2000 m Höhe.

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Merkmale:

Der Körper der Elritze ist lang gestreckt, fast drehrund und nur am Schwanzstiel seitlich zusammengedrückt. Der endständige Mund ist klein. Rücken- und Afterflosse haben 10 Strahlen. Schuppen: Die Elritze hat kleine Schuppen. Die Seitenlinie ist meist hinter der Körpermitte unterbrochen. Je nach Vorkommen kann die Färbung stark variieren. Der Rücken ist jedoch meist graugrün und die Bauchseite weißlich. Die Flanken sind heller und haben einen silbrigen Schimmer. Häufig erkennt man mehrere dunkle Querbinden und ein Längsband, dass golden glänzt. Während der Laichzeit sind die Männchen dunkler gefärbt. Außerdem ist die Bauchseite rötlich gefärbt und auf dem Kiemendeckel zeigt sich ein heller Fleck.

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Haltung:

Bodengrund aus grobem, nicht zu hellem Sand, einige Steine und Wurzeln. Die Aquarien sollten langgestreckt sein und viel freien Schwimmraum aufweisen; Rand- und Hintergrundbepflanzung-
mit Kaltwasserarten. Frischwasser und gute Durchlüftung;

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Soziales Verhalten:

Oberflächenorientierter, lebhafter, aber friedlicher Schwarmfisch. Die Art wird am besten mit anderen Kaltwasserfischen (gobio gobio. Barbatula barbatula, Cobitis taenia) vergesellschaftet. Die Elritze wühlt nicht

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Zucht:

Nicht schwierig; 16 - 20 Grad C; kristallklares Frischwasser, feiner Sand mit einigen größeren Steinen als Bodengrund. Wasserstand höchstens 15 cm. Mehrere Zuchtpaare einsetzen; kräftige Durchlüftung der Becken. Die Tiere laichen an den Steinen ab; Elterntiere nach Eiablage herausfangen. Die Jungfische schlüpfen nach ca. 6 Tagen und werden mit Staubfutter ernährt. Sie sind sehr langsamwüchsig und werden erst nach 3 - 4 Jahren geschlechtsreif.

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Besonderheiten:

Bei beiden Geschlechtern tritt Laichausschlag auf. Die Elritze verfügt über ein ausgezeichnetes Geruchs- und Hörvermögen Die Tiere können ebenso feine Tonunterschiede wahrnehmen wie Menschen. In einigen Gebieten wird der Fisch sauer eingelegt gegessen.

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Quellennachweis: Mergus Atlas Band 1

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